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Ein wichtiger Punkt beim Verkauf von Land ist die Frage nach der Steuerbelastung. Dazu gibt es je nach Kanton unterschiedliche Ansätze und Berechnungsweisen. Insbesondere, wenn Land im Betriebsvermögen (beispielsweise bei Landwirten) erst in das Privatvermögen überführt werden muss, kann es zu hohen Doppelbelastungen kommen. Auch im Erbschaftsfall ist die Belastung durch einen Verkauf oft recht hoch, und je nach Kanton auch bei kurzen Haltedauern – im Kanton Basel-Stadt beträgt die Grundstücksgewinnsteuer 60% bei einer Haltedauer von unter 3 Jahren.

Abhilfe: Baurecht

Abhilfe kann eine Abgabe im Baurecht bringen. Sehr aufschlussreich ist dazu das «Merkblatt des Kantonalen Steueramtes ZH über die steuerliche Behandlung von Nutzniessungen, Wohnrechten, Dienstbarkeiten, Grundlasten und vorgemerkten persönlichen Rechten» (ZH, 01. August 2017, Direktdownloadlink).

Die Baurechtszinsen stellen dabei gleichwohl ein steuerpflichtiges Einkommen dar, aber eben diese Zinsen sind die Grundlage für die Berechnungen der Steuern. Das Aktivvermögen Land mit dem entsprechenden Landwert, deren Besteuerung im Verkaufsfall durch den Kaufpreis fundiert ist, bleibt jedoch im Eigentum des Landbesitzers und unterliegt im Falle eines Abschlusses keiner direkten Besteuerung. Es ist in der Regel daher auch keine Grundstücksgewinnsteuersicherstellung mangels Berechnungsgrundlage zu entrichten. Für die Zahlung der Steuern auf die Einnahmen aus dem Baurecht haftet der Baurechtgeber alleine.

In jenen Kantonen, die eine Handänderungssteuer kennen ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Basis für die Handänderungssteuer der aufkapitalisierte Baurechtszins ist. Berechnung: x-facher Baurechtszins mal Prozentsatz Handänderungssteuer.

 

Ein Rechenbeispiel

Baurechtszins 120'000 CHF mal 20 Jahre* = 2'400'000 CHF x 1.5%** = 36'000 CHF Handänderungssteuer

(*als beispielhaft angenommene Kapitalisierungsgrundlage des Steueramts)

(** als angenommener Handänderungssteursatz)

Wenn Sie mehr erfahren wollen ...

... zur Steuerbelastung bei einer Landabgabe im Baurecht:

Zögern Sie nicht, einen Termin mit uns zu vereinbaren, um mit unseren Experten unverbindlich Ihre Situation zu besprechen. Steuerliche Themen sollten Sie aber stets auch mit Ihrem Treuhänder besprechen. Die Höhe öffentlicher Steuern obliegt den entsprechenden Ämtern und müssen stets auch mit diesen abgeklärt werden.